Dieser Blog dient allen an meiner Reise durch Australien interessierten als Infoplattform. Der oberste Text ist immer der Aktuellste. Um mir etwas mitzuteilen, schickt mir eine e-mail ( Der-Magnus@web.de ) oder klickt unter einem Beitrag auf "Comments", dann auf "Anonymous", schreibt euren Text und veröffentlicht ihn. Viel Spaß beim lesen... P.s.:Rechtsschreib- und Interpunktionsfehler sind gewollt und dienen der allgemeinen Belustigung ; Wer welche findet, darf sie behalten

5.25.2006

Ihr habt euch beschwert das ich nix ueber Frauengeschichten schreibe ? Na gut, hier habt Ihr eine : Die ersten Tage in Bundaberg haben Boris und ich noch auf einem oeffentlichem Parkplatz gekampt. Da waren Toiletten und auch ein Grill. Eines Abends standen wir an besagtem Grill und haben uns unser Abendessen gekocht, da hielt ein Auto vor den Toiletten und zwei Maedels stiegen aus. Sie wollten aufs Klo, dummerweise waren die Toiletten schon abgeschlossen. Da kamen sie auf uns zu und fragten ob wir wuessten ob in der Naehe ein Wasserhahn waere. Zufaelligerweise war einer am Grill. Daraufhin fragte mich eines der Maedchen ob es fuer Boris und mich in Ordnung waere, wenn sie und Ihre Freundin hier kurz Drogen nehmen koennten. Zwar eine etwas suspekte Frage, doch wir hatten nichts dagegen. Daraufhin zog sie eine Spritze aus der Tasche und fing an sie am Wasserhahn zu saeubern ! Dann fragte sie Boris ob er ihr eine Schale leihen koennte. Boris zoegerte nicht lange, griff in meinen Besteckkorb und reichte ihr meine Mueslischale ! ( Waeren doch nur alle Menschen so hilfsbereit wie Boris... ) Sie fuellte sie mit Wasser und entfernte sich mit Ihrer Freundin einige Meter von uns, blieben aber noch in sehr guter Sichtweite stehen.

Und dann gaben sie sich gegenseitig einen Schuss !!!!

Nach einigen Minuten waren sie fertig, gaben mir meine Mueslischale zurueck, stiegen in das Auto und fuhren weg. Man haette eigentlich die Polizei rufen muessen, doch ich war so perplext...!Auf jeden fall hab ich meine Mueslischale erstmal in heissem Wasser gebadet. Wer weiss was ich mir da sonst haette wegholen koennen ?!Krasse Leute, hier in dem kleinen Dorf.

Boris und ich wohen jetzt im Hostel. Bzw. kampen wir davor. Die Hostelbesitzer gingen auf unseren Vorschlag ein. Wir zahlen pro tag 5 Dollar, koenen dafuer Bad, Kueche, TV und den Shuttleservice benutzen. Echt guenstig. Eine Nacht kostet sonst im Hostel 20 Dollar !
Ich ernte uebrigends keine Zucchini mehr. Ich hab der Hostelbesitzerin von meinem Rueckenproblem erzaehlt. Daraufhin hat sie mich zu einem anderen Farmer geschickt. Mais und Tomaten werden da angebaut. Beim Maisernten war ich nur "Bucketboy" - Eimerjunge ! Ich musste immer zwischen den Erntehelfern im Maisfeld und dem Traktor hin und her laufen und die vollen Eimer mit Mais ausleeren. Zwar viel rennerei, doch per Stunde bezahlt. 14.90 Dollar brutto, also ca. 13. 50 Dollar netto, umgerechnet 9 Euro pro Stunde. Doch als am Abend nach meinem ersten Arbeitstag die "Bestellungen" der Erntehelfer fuer den naechsten Tag eingingen, wollte mich der Farmer nicht mehr. Ich sei zu langsam gewesen. Waehrend der Arbeit hat er mir aber kein Wort diesbezueglich gegoennt. Und den anderen auch nicht. Wir sind naemlich drei, die gefeuert wurden ! Egal. Ich hab schon wieder einen neuen Job. Paprika ernten. der waechst auch so unbequem tief wie Zucchini, doch sind die Huegel aus denen er heraus waechst mit Folie ueberzogen. Da kann man sich bequem vorkniehen und pfluecken. Sehr angenehm fuer meinen Ruecken. Giovanni Caruso heisst der aus Italien stammende Framer. Der ist schon mitte sechzig, packt morgens aber noch selber beim pfluecken mit an. Um halb sieben gehts schon los. Da ist es noch nicht so heiss und man kann noch richtig gasgeben. Nach der Fruehstueckpause arbeiten nur noch wir Aushilfen weiter. Wir sind zu siebt aus meinem Hostel. Eine Irin, ein Sued-koreaner, zwei Japanerinnen und - natuerlich - noch zwei deutsche.
Es gibt ja Frauen, wenn die laecheln, da meint man die Sonne geht auf, so schoen koennen die laecheln. Wenn die Japanerinnen laecheln, meint man die Sonne geht unter ! So krumme und schiefe zaehne hab ich bei Leuten meines alters noch nicht gesehen. Ein hoch aufs deutsche Gesundheitssystem bzw. auf die Zahntechnik ! Ehrlich.
Leider lebt Giovanni noch seine italienische Mentalitaet aus und macht immer ziemlich frueh Feierabend. Ist zwar nett schon um zwoelf oder eins zuhause zu sein, doch zum Geld verdienen ist das nix. Faules italienisches Pack ! ( Gruss an Sarah S. und Melanie :-) Natuerlich nicht. Ist doch nur ein Scherz. Das soll auch der smilie :-) hinter Melanies Namen aussagen ! Sorry an alle denen das missfaellt.
Ich spekuliere noch auf einen Einpackjob in einer Gemuesefirma. Ich hab zwei Jungs aus dem Hostel in Sydney wiedergetroffen die da schon arebiten. Auch 14.90 Dollar brutto die Stunde. Aber acht Stunden pro Tag. Das rechnet sich...
Ich steh ganz oben auf der Warteliste. Muesste also klappen. Anders herum schade, ich waere naechsten Dienstag der dienstaelteste Junge bei Giovanni. Dann duerfte ich Bucketboy spielen und den Traktor fahren. Man kann eben nicht alles haben. Oder wie mein Kumpel Holger aus dem dortmunder Tauchverein immer sagt : Das Leben ist zwar hart, aber dafuer ungerecht !
Mit diesen Worten verabschiede ich mich und verbleibe mit freundlichem Grusse !
euer magnus

5.21.2006

So, da sind die Bilder. Ich hab auch noch welche auf den Urlaubsbilderblog gestellt :

5.18.2006

Zurueck von Fraser Island


Man war das toll. Drei Tage Fraser Island. Von Montag Morgen bis Mittwoch Abend. Jan, Boris, Alex und ich im Landrover Defender ueber die groesste Sandinsel der Welt. Sonntag haben wir den Wagen gebucht und mussten uns gleich einen Videofilm uebers "richtige fahren" mit Gelaendewagen und uebers Verhalten auf der Insel angucken ( National und Weltkulturerbe in einem und ueberall laufen Dingos herum die gefaehrlich werden koennten ). Dann gings Montag morgen direkt los oder zumindest fast. Die wollten uns einen anderen Wagen geben als wir gebucht haben da unser kaputt sein sollte. Das Ersatzfahrzeug war hinten offen und nur mit einer Plane gegen Regen geschuetzt. Und das Wetter sollte nicht so toll werden. Das haben wir aber nicht mitgemacht, sondern haben eine Stunde gewarten bis der Wagen den wir wollten repariert war. Dann gings zur Faehre. Eine halbe Stunde ueberfahrt. Kurz vorm Anlegen musste ich nochmal aufs klo. Ich dachte mir ich merke wenn wir anlegen. Denkste. Als ich ausm klo rauskam waren schon alle Wagen runtergefahren und die Ladeluke fing schon fast an sich wieder zu schliessen. Hackengas und runter von Schiff zu den Anderen die schon draussen warteten. Dann direkt zum beruehmtesten See der Insel. Lake Mc Kenzie oder so aehnlich. Total klares Wasser, weisser Sandstrand. Traumhaft ! Wartet auf die Bilder. Ich hab die Schnorchelausruestung mitgenommen, die mir die Vorbesitzer von Volker dagelassen haben. Der See ist nur sechs Meter tief. Ich bin gleich runter. Zwar so gut wie keine Pflanzen unter wasser und auch keine Fische aber lauter Schildkroeten die man jagen und erschrecken konnte. Sehr witzig ! Die Nacht haben wir am Strand direkt hinter den Duenen gezeltet. Da nur ich ein Zelt im Wagen hatte und da es nur ein Dreimannzelt ist hat Boris im Auto geschlafen. Alex, Jan und ich nebeneinander im Zelt. Nicht sehr bequem, da wir keine Isomatten hatten. Ich hab meine grosse Luftmatratze migenommen. Wir haben die quer hingelegt und nur mit dem Oberkoerper drauf geschlafen. Sonst haette einer ganz auf hartem Boden schlafen muessen. Fuer zwei Naechte ging das ganz gut. Naechsten Tag ging es die Ostkueste der Insel hoch zum "Indian Head". Dem einzigen grossen Felsen auf der Sandinsel und zu den Champagner-pools. Das sind Felsbuchten aber vorne zu. Da schwappt Meerwasser rein. Soll ganz nett sein, wenn man nicht wie wir bei Ebbe da ist und kein Wasser in den Pools ist.

Sorry, meine Zeit in der Bibliothek ist um. die naechsten Tage gehts weiter. Wir fahren uebrigends jetzt gleich weiter nach Bundaberg zum arbeiten.

Melde mich... Magnus

So, da bin ich wieder. Und zwar in Bundaberg. Aber erst zurueck zu meinen Erlebnissen auf Fraser Island : Vom Indian Head und den Champagnerpools aus gings wieder runter einen Zeltplatz suchen ( natuerlich am Strand hinter den Duenen ). Direkt auf dem Strand zelten kann man und darf man nicht. Der Strand gilt als Hauptstrasse oder besser Autobahn. Achtzig Sachen darf man da fahren. Im Video das wir uns vorher angucken mussten wurden auch alle Verhaltensregeln fuer den Strassenverkehr erklaert. Immer schoen links fahren und auf Auswaschungen von Fluessen die ueber den Strand ins Meer fliessen aufpassen. Wir haben Bilder von verunfallten Wagen gesehen die mit achtzig durch so dinger gefahren sind. Die "Washouts" koennen bis zu einem halben Meter tief werden. Ganz schoen uebel. Es gab sogar schon tote. Daher ist es auch verboten nachts zu fahren. Und bei 1000 Dollar Selbstbeteiligung fuer Schaeden am Wagen ueberlegt man sich zweimal wie riskant man faehrt. Im Video wurde auch das richtige Verhalten bei entgegenkommenden Flugzeugen erklaert ! Ehrlich ! Wir haben uns auch erstmal alle dumm angeguckt. Flugzeuge am Strand ? Wo gibts denn sowas ? Wir sind gerade auf den Strand gefahren schon landete direkt vor uns ein Sportflugzeug. Voll geil. Hab ich erstmal mit meiner Kamera gefilmt. Mit dem fahren haben wir uns immer abgewechselt. Ist schon witzig mit Allradantrieb durch tiefen weichen Sand zu fahren...
Den dritten Tag sind wir zum suedlichen Ende der Insel gefahren. Da waren lauter Seen. Wir haben eine groesse Duene gesucht die da irgendwo sein sollte aber leider nicht gefunden, da die Karte die wir vom Autoverleiher bekommen haben nicht so genau war. Um die Restzeit zur Faehre zu ueberbruecken sind wir noch etwas in einem von den Seen baden gewesen. Ich war wieder mit Jan Schildkroeten jagen. Alles in allem ein toller Trip. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Spass hat jeden ungefaehr 200 Dollar gekostet. Inklusive Auto, Lebensmittel, Sprit und allem pipapo !
Wieder in Hervey Bayan angekommen haben wir da noch die Nacht verbracht und unsere Waesche gewaschen. Ihr habt ja keine Ahnung wo Sand ueberall hinkommen kann. Naechsten Tag gings dann nach Bundaberg. Jan und Alex muessen zur Zeit nicht arbeiten. Jan hat genug Geld von zuhause mitgebracht und Alex hat in Sydney ordentlich mallocht. Die Beiden sind noch eine Nacht geblieben und haben sich dann von Boris und mir verabschiedet. Boris und ich sind dann gestern losgezogen um nach arbeit zu suchen. Bundaberg ist so eine Art Hochburg des Obst und Gemueseanbaus. Eigentlich ist hier es hier super leicht Arbeit zu finden. Doch wir haben nicht mit den Auswirkungen des Zyklons gerechnet, der hier vor ein Paar Monaten gewuetet hat. Ueber die "Harvest-Hotline", einer staatlichen Organisation die Jobs in der Brange vermittelt war nix zu machen und ueber private Aushilfsfirmen auch nicht. Total frustriert haben wir schon Plaene geschmiedet weiter zu fahren. Ein Franzose hat uns gesagt das es Arbeit in Cairns gibt. 1200 Kilometer weiter noerdlich! Wir haben schonmal Zettel fuer Mitfahrer in Hostels fuer die naechsten Staedte aufgehangen. So schoen ist das hier naemlich nicht um einfach nur so abzuhaengen. Und Boris ist noch knapper bei Kasse als ich. Auf unserer Tour durch die Hostels kam Boris mit einer Hostelbesitzerin ins Gespraech. Sie fragte warum wir denn abhauen wollten ? Boris meinte dann warum hier rumhaengen wenn es keine Arbeit gibt ! Darauf Sie: was redet Ihr denn da ? Es gibt wegen dem Zyklon zwar wenig arbeit als sonst, aber wer arbeiten will kriegt auch Arbeit.
Das Hostel hat sich auf "Fruitpicker" spezialisert. Die haben Abmachungen mit den oertlichen Farmern. Das laeuft nicht ueber offizielle Stellen. Wer nen Job will muss da wohnen. Wer da wohnt kriegt nen Job ! So einfach ist das. Oder fast. Das Hostel und auch alle anderen die sowas anbieten sind restlos ausgebucht. Arbeit gibts aber schon. So haben wir mit der guten Frau die Abmachung getroffen das die uns schonmal was vermittelt, wir auch deren taeglichen Shuttelservice zu den Hoefen nutzen und wenn Platz im Hostel ist ziehen wir da ein. Obwohl Boris und ich keine Lust haben im Hostel zu leben. Das kostet wieder 120 Dollar die Woche. Wir probieren was auszuhandeln, das wir da duschen und kochen koennen, den Shuttelservice nutzen und dafuer weniger bezahlen und im Auto schlafen. Wie dem auch sei, das war gestern und wir koennten wenn wir wollten gleich naechsten Tag arbeiten. Und da komme ich auch jetzt her. Ich hab heute morgen sieben Stunden lang Zucchini geerntet. Um kurz vor sechs mussten wir am Hostel sein. Dann gings in kleinen Transporten zu den Hoefen. Ich war in einem fuenf-mann-team. Kurze Einweisung welche Zucchini man wie erntet und dann gings los, Eimer voll machen. man wird per Menge bezahlt. Pro Eimer 2,50 Dollar. Leider brutto. Das sind dann so um die zwei Dollar netto. Ich hab in der Zeit 32 Eimer voll gemacht. Das sind dann so 60 Dollar fuer die Zeit. Fuers erste mal zwar nicht schlecht, trotzdem ein Hungerlohn. Ein Koreaner aus meinem Team hat in der selben Zeit 52 Eimer geschafft. Der ist aber auch schon seit vier Wochen dabei und hat mehr Uebung. So schnell werde ich mit meinem Ruecken aber nie. Wisst ihr naemlich wie Zucchini waechst ? Auf dem Boden ! Ganz weit unten in Bodennaehe ! Richtig tief ! Verdammt tief ! Was eine Malloche. Da ist Stuehle nummerieren in der Westfalenhalle ein Klax ! Ehrlich. Mit etwas mehr uebung muesste ich aud nen Stundenlon von 15 Dollar kommen. Aber es gibt ja noch allerhand anderes zu ernten. Ich hoffe ich muss nicht laenger als ein paar Wochen "picken". Ich brauch nur etwas Geld fuer die bevorstehenden Unkosten und etwas Taschengeld. Dann gehts weiter nach norden was auf nem Tauchboot suchen. Morgen ist Sonntag und ich setze den Tag aus,um den Muskelkater den ich auf jeden Fallbekomme auszukourieren. Boris will morgen wieder ran. Ich erst Montag. Also jatzt wisst Ihr wieder wie es gerade bei mir aussieht. Ich schreib wieder was wenn sich was aendert. Und ich probier die Bilder die Tage hoch zu laden.

Bis dann, Magnus

5.13.2006

Auf dem Weg nach Fraser Island

Hallo aus Rainbow Beach.
Ich hatte mich ja noch bei einer Firma aus meiner Brange in Brisbane beworben, da die sich aber nicht gemeldet haben, hab ich mir Leute zum mitfahren und spritteilen gesucht und bin Boris, Alex und Jan hinterher gefahren. Auf meine "Ausschreibungen" in den Hostels haben sich zwei Maedels gemeldet. Marta aus Norwegen und Yining aus Thaiwan. Sie wollten erstmal nur bis Noosa Head mitfahren. Da waren auch die Jungs. Doch da angekommen haben wir gleich gemerkt das da mal garnix los ist. Zwar ein nettes Oertchen, aber viel zu langweilig um da laenger zu verweilen. Also sind wir naechsten Tag, inklusive Maedels, weiter nach Rainbow Beach. Hier ist aber noch weniger los. Zwar gibts hier ziemlich viel zu sehen aber da es seit gestern, also seit unserer Ankunft nur geregnet hat konnten wir noch nix machen ausser kartenspielen. Heute wurde es aber besser. Eigentlich sind wir hierher gekommen, weil von hier die Faehre nach Fraser Island geht. Da wir schon saemtliches Campingzeug in unseren Autos haben, und eh nicht auf vororganisierte Touren stehen, brauchen wir uns nur einen Gelaendewagen zu mieten. Doch das Angebot ist hier recht bescheiden. Daher fahren wir heute weiter nach Harvey Bay, einem groesseren Ort weiter noerdlich wo ebenfalls Faehren ablegen. Dort sollte sich was finden lassen.
Wir haben uns gestern bei den oertlichen Anbietern nach 4 wheel-drives ( Gelaendewagen ) erkundigt und zufaellig gesehen wie Leute von einer organisierten Tour wieder kamen. Der Landrover hielt auf dem Parkplatz, Tueren und Kofferraumklappe oeffneten sich und nach und nach vielen ZWOELF, ja zwoelf Leute aus dem Auto. Keine Ahnung wie die da alle drin Platz hatten. Zwar war das Gepaeck auf dem Dach und hinten im Auto waren die Sitzbaenke laengs zur Fahrtrichtung, aber trotzdem ! Zwoelf Leute ! Und da viel Sand aus dem Auto und von den Menschen ab. Unglaublich ! Drei Tage Oelsardine spielen, wahrscheinlich ohne duschen und mit Leuten im Zelt schlafen die man vorher nicht kannte. Ist bestimmt auch ein Abenteuer, doch wir sind uns sicher das unser Plan angenehmer ist. Und wir koenen erstens selber fahren und zweitens wohin WIR wollen !
Und somit duesen wir dann auch die naechsten Tage, voraussichtlich drei, ueber die groesste Sandinsel der Welt. Das laeuft aber alles nur wenn das Wetter mitspielt. Hoffen wir es mal. Laenger laesst sich das mit meinem Restbudget auch nicht vereinbahren. Wieder auf dem Festland gehts dann geradewegs nach Bunderberg zum Fruitpicken ( Gemueseernten ). Eigentlich wollte ich es vermeiden als Erntehelfer zu arbeiten, da das meist reinste Ausbeute ist. Spass soll das ganze auch nicht machen. Ich nehme das Uebel aber auf mich um mit den Jungs den Trip machen zu koennen. Ist ja auch nur fuer vier Wochen, hoffe ich. Ist mir zu riskant auf einen gutbezahlten Job auf einem Tauchboot zu hoffen. Ich muss naechsten Monat die Jahressteuern fuer mein Auto bezahlen. Also : Fruitpicken !
Jetzt gucke ich mir erstmal den bunten Strand von Rainbow Beach an( heisst ja nicht umsonst Regenbogenstrand ). Dann gehts weiter nach Harvey Bay. Wenns gut laeuft melde ich mich erst wieder nach meinem Fraser-trip ! Also, bis dann...

P.s.: Die Maedels sind uebrigens schon weiter. Wieder reine Maennerrunde ! [ kotz ]

5.08.2006

Das war mal nix...

Ich war heute Morgen bei dem Aquarium-menschen meinen "neuen Job" antreten. Ich bin da rein, hab mich vorgestellt, mir alles zeigen lassen und dann vor Arbeitsbeginn nochmal sicherheitshalber nachgefragt ob die Konditionen bzw. mein Lohn auch so stimmt wie mir der Tauchschulbesitzer erzaehlt hat. Und was glaubt Ihr ? Ueberraschung ! Keine 15 Dollar die Stunde, sondern nur 10. Das hat mich schon gewurmt. Hab ich den Mann auch spuehren lassen. Ich hab mich trotzdem erstmal einweisen lassen um genau zu gucken was ich ueberhaupt machen sollte. Din A3 grosse Glassplatten an der Nass-schleifmaschine entgraden und anschliessen pollieren. Machste erstmal, hab ich mir gedacht. Kuendigen kannste immer noch. Nach einer Dreiviertelstunde kam mein Cheff an und wollte meine Lohnsteuernummer haben. Das bedeutet das die 10 Dollar Brutto sind. Im schlimmsten Fall nochmal minus 33 Prozent, ansonsten minus 13 ! Das war zuviel. Das sind umgerechnet etwas mehr als fuenf Euro die Stunde. Nicht mit mir. So hab ich mir die Stunde die ich gearbeitet hab bar auszahlen lassen und bin abgedampft.
Auf dem Weg zum Waschsalon bin ich heute durch Zufall an einer Firma aus meiner Brange vorbei gekommen. Ich bin gleich mal rein, hab mich vorgestellt und meinen Lebenslauf da gelassen. Die wollen sich melden...

Jan, ein (natuerlich) deutscher den wir in Byron Bay kennengelernt haben ist noch nachgekommen. Jetzt sind wir zu viert mit drei Autos. Die wollen aber alle morgen weiter nach Norden, nach Frazer Island, der groessten Sandinsel der Welt und dort drei oder vier Tage mit einem gemieteten Gelaendewagen rumduesen. Ich haette da schon lust drauf mitzukommen. Ich will das ja auch noch auf jeden Fall machen. Vorallem mit den Leuten waere das witzig. Doch dann muesste ich meine eisernen Reserven anbrechen. Ich ringe noch mit mir selber ob ich das mache. Oder ob ich hier in Brisbane weiter nach arbeit suche.
lasst euch ueberraschen. Auf jeden Fall fahre ich nicht mit einem leeren Auto aus der Stadt. Erst werden Leute zum mitreisen und spritteilen gesucht...

Euer magnus...

5.04.2006

Jetzt aus Brisbane...

Ein paar Tage Byron Bay waren geplant, eine Woche ist draus geworden. Irgendwie sind Boris, Alex und ich da haengen geblieben. Die ersten Tage sind wir zum schlafen immer raus gefahren. Byron Bay ist ein ziemlicher Touristenort, daher gibts da viele Campingplaetze und deshalb ist dort wildes campen ( schlafen im Auto egal wo inklusieve ) auch strikt verboten und wird von der Polizei geahndet. Gekocht haben wir abends immer am Strand auf einem oeffentlichen Grill. Da das umsonst ist wird der Grill auch logischerweise von anderen Backpackern stark frequentiert. So kamen wir mit denen ins Gespraech und erfuhren das es ne Moeglichkeit gibt, umsonst und sicher im Auto in der Stadt zu uebernachten : Durch Byron Bay fuehrte noch bis vor kurzem eine Eisenbahnlinie. Da sich die Strecke fuer die Bahngesellschaft nicht mehr rentierte wurde sie einfach kurzer Hand stillgelegt. Doch das Bahnhoftgebaeude sammt Parkplatz gibts noch. Da die Bahngesellschafft nicht Staatlich ist, ist das Gelaende quasi Privatgelaende. Die Polizei hat da keine Amtsgewalt. Und somit uebernachteten dort jede Nacht zig Leute in ihren meist Bussen oder wie ich und ein paar andere in normalen Autos. Alex hat am Wohenende ueber zwanzig Busse gezaehlt. Die Polizei versucht zwar Neuankoemmlinge mit drohenden Verwarnungsgeldern zu verscheuchen, doch man warnt sich gegenseitig und die Pollente guckt dumm aus der Waesche. Und die Bahnpolizei kommt wegen sowas nicht rausgefahren. Neulich war sogar ein Bericht in der lokalen Zeitung. Mit einem Bild von campenden Jungs die gerade am Auto Grillen oder so ( Ich war da leider mit Volker noch nicht da, schade ). Original Ton aus der Zeitung : "Some local business operators were disgusted by the behavior of the camper...".Das heisst so viel wie: Die umliegenden Ladenbesitzer waren ueber das Verhalten der Camper entsetzt. Da hat wohl gerade einer in einen Busch oder so gepinkelt. Man kann sich auch anstellen...
Ich hab beim letzten Bericht den anstehenden Tagesausflug erwaehnt. Wir drei ( Boris, Alex und ich) sind mit drei anderen aelteren Touris durch das halbe Land gefahren und haben mit dem Fernglas wie auf einer Safari nach wilden Tieren, Kaengurus,Koalas, Voegeln und Delphinen ausschau gehalten. Bis auf die Delphine war das auch sehr erfolgreich . In der Koalaklinik haben wir uns lange mit den Betreibern unterhalten. Alles sehr interessant, nur sehr viel rennerei, Staendig raus aus dem Bus, rein in den Bus, wieder raus und so weiter...
Nach fuenf Stunden haben wir den Heimweg angetreten und mussten uns doch noch der ueberwaeltigenden Begeisterung unseres Reisefuehrers ergeben und weitere Stopps am Strassenrand machen und Sehenswuerdigkeiten bestaunen. Fuer zwanzig Dollar pro Person fuer fast sechs Stunden Unterhaltung aber echt ein toller Tag.
Naechsten Tag hab ich mir wie angekuendigt ein Surfbrett ausgeliehen und bin mit den Jungs und noch einem Deutschen vom Bahnhofsparkplatz ( Ja hier gibts fast nur deutsche ) zum Strand zum surfen. Die Wellen waren schon nicht ohne. Mir hats aber trotzdem spass gemacht. Zwischendurch hat mich im Wasser ein junger Asiate zusich gewunken. Jedenfalls dachte ich das. Doch ich hab mich getaeuscht da er seine Freunde am Strand meinte. Lange Zeit und eine Pause am Strand spaeter im Wasser hat mich der selbe Typ wieder angewunken. Diesesmal war ich aber wirklich gemeint. Ich bin dann hingepaddelt und da hab ich erst gesehen das der Kerl kein richtiges Surfbrett wie ich, sondern nur ein Buggy-bord beihatte. Das ist viel kleiner und eigentlich nur fuer die Brandungswellen direkt am Strand gedacht. Und wir waren gute zweihundert Meter weg vom Strand. Ausserdem war der Junge voellig von Kraeften. Die Streomung hatte Ihn mitgerissen und er hat schon laengere Zeit vergebens versucht zurueck zu surfen. Alles was ich verstehen konnte war "help me". Ich hab ich dann kurzer Hand auf mein Brett gelegt und gedacht ich paddel uns jetzt einfach zuruck zum Strand. Dankste. Die Wellen wurden hoeher und hoeher und somit auch die Stroemung in Gegenrichtung ( engl. ripp ) wurde immer staerker. Ich hatte keine Uhr bei und kein genaues Zeitgefuehl aber ich hab bestimmt ne halbe Stunde versucht das Surfbrett mit dem fast bewusstlosen Asiaten drauf zum Strand zu schieben. Und wir kamen keinen Meter voran. Mitlerweile schwanden auch meine Kraefte und ich begann mir sorgen zu machen. Die Wellen waren gigantisch. So zwei bis drei Meter. Um mein eigenes Leben hab ich mir noch keine Sorgen gamacht, so fit war ich noch aber der Typ war schon nicht mehr ansprechbar. Also fing ich dann mal Richtung Strand an zu winken. Meine Freunde sassen ja da und warteten auf mich. Irgendwann kam dann ein Typ im Surfanzug zuuns geschwommen, fragte was das Problem ist und half uns. Mann war ich froh. Der hat den Asiaten einfach nach hinten aufs Brett gezogen, sich draufgelegt und ist mit der naechsten grossen Welle bis ins knietiefe Wasser gesurft. Da haette ich auch drauf kommen koennen. Ich bin mit dem kleinen Buggy-bord zurueck zum Sreand gesurft. War ich von der Aktion geschafft. Und einen meiner Ohrringe hab ich dabei auch verlohren. Scheisstag ! Der Asiate hat am Strand bestimmt drei Liter Salzwasser erbrochen. Kurz darauf kam auch der Krankenwagen. Keine Ahnung was aus ihm wurde. Angst vor Wasser hab ich nach wie vor nicht, aber gehoerig mehr Respekt.
Ich muss fuer heute schluss machen. Das Internetcafe macht zu. Ich schreib morgen weiter...

So da bin ich wieder, weiter gehts aus der staettischen Bibliothek. Zwei Stunden Internet fuer umme ! Das ist guenstig. Leider darf man auch hier keine Fotos hochladen. Da sich das mit den Internetkonditionen die naechste Zeit wohl nicht viel aendern wird werde ich das so handhaben, das ich die Billiginternetcafes nutze um regelmaessig das Neueste zu verkuenden und alle Paar Wochen ein teures Cafe aufsuche um die Fotos nach zu reichen. Billig heisst so um die zwei Dollar die Stund, teuer ( wo man Fotos hochladen kann ) heisst ca 5,50 Dollar die Stunde. Und da muss ja nicht immer sein.
Zurueck zum Bericht aus Byron Bay. Die Tagestour und die Baywatch-rettungsaktion waren dort die highlights. Den Rest der Woche sah unser Tagesrythmus wie folgt aus : So um acht steht man meist auf. Dann wird es zu hell im Auto ( Ich hab keine Gardienen, nur Sonnenschutzgitter mit Saugnaepfen hinten an den Fenstern ) und ausserdem langsam auch zu warm zum schlafen. Anschliessend wird erstmal ausgiebig gefruehstueckt.

Mit Tee, Maesli, Brot und einmal auch schon mit Pfannkuchen. Mit Abwaschen ist man dann so zwischen zehn und elf uhr morgens fertig und entscheidet dann was man den Tag ueber so tun kann. Bloss nicht zu viel bei Temperaturen von 35 bis 40 Grad im Schatten. Da bleibt einem meisten nix anderes uebrig als Abkuehlung im Meer zu suchen. Um spaetestens sechs ist die Sonne komplett untergegangen. Dann faengt man an sich uebers Abendessen gedanken zu machen. Meist laeufts auf Reis oder Nudeln mit irgendeiner auf jeden Fall selbstgemachten Sosse hinaus. Da Boris Vegetarier ist essen Alex und ich aus Faulheit extra fuer uns zu kochen die letzten Tage auch ausschliesslich fleischlos. Gibt schlimmeres. Abends geht man dann ins Kino ( "The fastest Indian" ist auf englisch sehr zu empfehlen, einfach zu verstehen ), geht noch um den Block oder trinkt noch am Auto in lustiger Runde ein Bierchen. Ja und zwischen zehn oder elf geht man dann wieder schlafen, weil man ja am Morgen um acht aufgestanden ist. Ist schon ziemlich kurz so ein tag eines Backpackers.
Montag wollten wir dann weiter nach Surfers Paradise. Die Stadt unterhalb von Brisbane heisst wirklich so. Ich hab vor Abreise wieder Zettel in Hostels aufgehangen um jemanden zum mitfahren zu finden. Und diesesmal hats auch geklappt. Eine Irlaenderein ( Ich weiss, Irin, ist ein insider ) namens Tara wollte mitfahren. Ich hab die dann montag Morgen schonmal abgeholt, bin dann mit Ihr zum Bahnhofsparkplatz zurueck um dann im Konvoi ( ?! bestimmt falsch geschrieben, ihr wisst was ich meine ) mit Boris und Alex los zu fahren. Doch da merkte Boris das irgend eine Manschette an der Hinderachse von seiner Roxi defekt war. Er ist sofort zur Werkstatt, hat aber erst ein Termin fuer naechsten Tag bekommen. Und ich konnte die Irin ja nicht wieder wegschicken nach dem Motto : Pech gahabt, ich bleibe noch ne Nacht. Da Surfers Paradise nur 80 Kilometer weit weg ist sind wir dann schon mal losgefahren.

Meine Internetzeit ist schon wieder rum. Vorher zu viele emails verschickt. Morgen gehts weiter...

Neuer Tag, neues Glueck. Weiter im Text :

Noch einen Nachtrag zu Byron Bay : Boris und ich sind einen Tag nach Nimbin gefahren. Das ist ein Hippie-ort in dem der Drogen-konsum und -verkauf zwar nicht legal ist, aber von der Polizei tolleriert wird. Boris war da schon einmal auf einer vorherigen Reise. Er wusste also was da abgeht und meinte es wird nicht lange dauern bis uns jemand was zu rauchen zum verkauf anbietet. Und wirklich. Ich hab gerade Volker eingeparkt, Boris stieg aus, hatte noch einen Fuss im Auto und schon stand so ein total verlebter Typ am Wagen und fragte : Weed, Spacekookies, Mushrooms ? ( Gras, Grasskekse, Pilze ) Boris hat die selbe Einstellung zu Drogen wie ich und wir haben erstmal noch freundlich aber dankend abgelehnt. Nimbin besteht eigentlich nur aus einer grossen Hauptstrasse mit Geschaeften. Wir haben uns da umgesehen und wurden wirklich alle 15 Meter angesprochen ob wir was kaufen moechten. Das wurde mit der Zeit so nervig das wir die ganzen Freaks hinterher nurnoch ignorierten weils zu laestig war immer was drauf au antworten. Wir haben dann noch in einem Cafe einen Eistee getrunken und sind dann schnell wieder abgehauen. Nix fuer uns.

Zeitsprung nach vorn, um die Chronologie weiter einzuhalten : In Surfers Paradise angekommen hab ich Tara bei einem Hostel abgesetzt ( nachdem ich das Spritgeld eingesackt habe ) und bin dann erstmal mit dem Fahrrad los um mich umzugucken. Und sowas hab ich echt nicht erwartet. Ich bin vom Namen "Surfers Paradise" ausgegangen. Also eine Stadt mit ziemlich vielen surfern und dementsprechenden Flair. Ab das "Dorf !" ( Ich bin mit dem Fahrrd in 35 Minuten einmal komplett drum herum ) ist eine einzige Hotelhochburg. Nur dicke Touristen die Ihr Geld in ueberteuert Boutiquen auf den Kopf hauen. Ekelhaft. Ich hab zwei Backpackerinnen am Strassenrand angequatsch ob und wenn wo sie Ihren Van nachts parken. Und sie gaben mir den Tipp 20 km zurueck zu fahren, nach Coolangatta. Und das hab ich dann auch gemacht. Ein netts kleines Kuestenoertchen wo uebernachten in Strandnaehe kein Problem ist. Boris und Alex kamen naechsten Tag nach und wir sind den Tag darauf weiter nach Norden, haben noch die Nacht kurz vor Brisbane verbracht und sind jetzt hier. Wir campen direkt am Brisbane-river, einem grossen Fluss der durch die Stadt fliesst. Der Parkplatz liegt direkt am Fluss, zur anderen Seite verlaeuft eine ewig lange Natursteinwand. Die Brisbaner haben daraus ein Klettereldorado gemacht. Eine bis zu ca 15 Meter hohe Felswand auf einer Strecke von mehreren hundert metern. Nachts ist das ganze auch noch beleuchtet so das eigentlich immer jemand in der Wand haengt und rumklettert. Wir parken direkt davor, kochen da abends unser Essen und dinnieren anschliessend mit Blick auf Wand und Sportler. Nicht so unterhaltsam wie Kino aber sehr angenehmes Ambiente.
Da ich so langsam geldtechnisch immer klammer werde, hab ich mich gestern auf die Suche nach Arbeit gemacht. Weil das beruehmte Graet Barrier Reef in der gegend hier so langsam anfaengt hab ich die Tauchschule abgeklappert und auf einen Job als "Deckhand", so einer Art Gehilfen auf nem Tauchboot spekulliert. Doch fehlanzeige. Hier in Brisbane gibts zwar einige Tauchschulen, doch die haben hier ein ganz komisches System. Die arbeiten hier irgendwie alle zusammen und teilen sich die Boote um mit den Touris raus zu fahren. Und die Boote haben schon alle feste Crews. Und mit meiner Tauchausbildung ginge da sowieso nix. Da muesste ich schon mindestens Tauchlehrer sein, meinten die in zwei Tauchschulen zu mir. Tja, Pech gehabt. Zumindest in der Richtung. Ich bin aber mit einem der Tauchschulenbesitzer ins Gespraech gekommen und er fragte warum ich schon hier so etwas suche und nicht weiter noerdlich wo das Tauchgeschaeft boomt ? Darauf ich, nicht mehr genug Geld bis nach da oben und so weiter.., tja, wie das hier so in Australien laeuft viel dem guten Mann was fuer mich ein, hat kurz rum telefoniert und ich hab Montag einen Probearbeitstag bei einem seiner Freunde der ueberdurchschnittlich grosse Aquarien baut und jemanden sucht der anschliessend das ueberschuesssige Silikon von den Glaswaenden entfernt. Ist ne Fummelarbeit, gibt aber 15 Dollar die Stunde cash in hand. Wenn ich mich nicht doof anstelle, sagte der Mann, dann ist das Arbeit fuer mehrere Tage. Klingt bis jetzt besser als Umzugsunternehmen ! Gucken was draus wird, ich berichte anschliessend.

Uebrigens, der Alex hat mir erzaehlt, das wenn man so eine Vorwahl eines deutschen Billigtelefonanbieters vorweg waehlt, zahlt man keine zwanzig Cent pro Minute, wenn man auf Australische Handys anruft. Dass soll mit der 01075 funktionieren. Meine Nummer muesste dann also 01075-(00)61-415391710 sein. Ist aber alles ohne Gewaehr !

Ach, ich hab ein paar Urlaubsbilder von mir online gestellt :

http://magnusurlaubsbilder.blogspot.com/